MEINE METHODEN


DIESE METHODEN LIEGEN MIR AM HERZEN - DAVON BIN ICH ÜBERZEUGT
Du möchtest mehr darüber wissen und besser verstehen, was meine Arbeit ausmacht und warum sie gut funktionieren kann?
Hier findest Du mehr Informationen zu allen Grundlagen meiner Arbeit mit Menschen. Sie können Dir einen ersten Eindruck und ein besseres Verständnis geben.
Viel Spaß beim Lesen.

ACT - ACCEPTANCE AND COMMITMENT THERAPY

"Free your mind and the rest will follow"
                                                                         
En Vogue - "Free Your Mind"

ACT ist nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Verhaltenstherapie - sie ist viel mehr, denn sie hilft Menschen, ein reiches und sinnvolles Leben aufzubauen.
Sie zielt auf eine Verbesserung der Lebensqualität, ein erfülltes Leben zu leben und Frieden zu schließen mit all dem, was Dich in Deinem Leben stört.
Das bedeutet auch, sich selbst in schwierigen Situationen treu sein und so zu handeln, dass wir zufrieden damit sein können.
Im Vordergrund steht: Nicht unsere Gedanken und Gefühle ändern, sondern unsere Beziehung zu ihnen.
Gedanken abwehren, ignorieren oder einfach sein zu lassen, wie sie sind.
Denn Gedanken sollten nicht mit Tatsachen verwechselt werden, sie existieren nur in unserer Vorstellung.
Wenn wir uns mit dem verbinden, was uns wichtig ist, sind gute Erfahrungen möglich.

Dabei spielen drei Prozesse eine wichtige Rolle ...

01
PRÄSENT SEIN

02
SICH ÖFFNEN

03
TUN, WAS SINNVOLL UND WICHTIG IST


Unter Ängsten, Zwängen, Depressivität, Schmerzen etc. zu leiden bedeutet nicht, dass etwas kaputt ist und von außen repariert oder geheilt werden muss.
Es bedeutet vor allem, dass wir unseren Denkapparat gerade ungünstig nutzen und dadurch zusätzlich leiden.
ACT unterstützt Menschen dabei, psychische Flexibilität zu entwickeln.

Was ist psychische Flexibilität?

  • Sich auf das konzentrieren und uns in dem engagieren, was wir TUN – achtsam sein.
  • Sich für Gedanken und Gefühle öffnen und diese mit Leichtigkeit wahrnehmen, ohne sich in denen zu verstricken, die einem nicht weiterhelfen.
  • Effektiv und ausgerichtet an persönlichen Lebenswerten handeln – auch in schwierigen Situationen.
    Wissen, wer und was Dir am Herzen liegt und was Dir wichtig ist.

ACT wird spielerisch aber auch systematisch angewandt und viele Bilder und Metaphern werden zum besseren Verständnis eingesetzt.
Oft ist auch eine Portion Humor dabei. Da jede Lebenssituation individuell betrachtet wird, werden keine Patentrezepte genutzt,
es geht eher darum, dass Du deine eigenen Erfahrungen machen kannst.
Du bist also mitten drin im Geschehen und kannst jederzeit entscheiden, welchen Weg Du einschlägst.


FACT - FOCUSSED ACCEPTANCE AND COMMITMENT THERAPY

Die Fokussierte Acceptance and Commitment Therapy ist eine Abwandlung der ACT für die Kurzzeittherapie.
Mithilfe von Akzeptanz und Achtsamkeit hilft sie Menschen dabei, ihre Beziehung / Einstellung zu unerwünschten, belastenden Erfahrung zu verändern.
Dies können z. B. störende Gedanken, unangenehme Gefühle, schmerzhafte Erinnerungen oder unangenehme körperliche Symptome sein.
FACT versucht dabei nicht, den Inhalt dieser Ereignisse zu verändern sondern kümmert sich um unsere Anstrengungen, diese Ereignisse zu unterdrücken,
zu kontrollieren oder sie aus der Welt zu schaffen. Die Versuche, diese Veränderungen vorzunehmen enden in der Regel in schlechter Stimmung, Angst oder
Niedergeschlagenheit - denn die Ereignisse bleiben schlussendlich ja trotz aller Bemühungen bestehen.
FACT hilft dabei, die unangenehmen Ereignisse einfach nur zu beobachten und anzunehmen - Emotionen als Emotionen zu sehen, Erinnerungen als bloße Erinnerungen,
Gedanken als bloße Gedanken und Empfindungen als bloße Empfindungen.
Zusätzlich ermöglicht FACT Menschen in kurzer Zeit, sich mit ihren persönlichen Werten zu verbinden und so zu leben, dass unser Tun mit diesen Werten übereinstimmt.
Damit erreichen wir eine zentrieren das zu kontrollieren, was wir kontrollieren können - unser unmittelbares Verhalten.
Dadurch leben wir mehr nach unseren persönlichen Werten und bleiben flexibel.

DIE FACT-ORIENTIERUNG
  -   Fokussiere Dich darauf, dass Vermeidung nicht hilft
A   -   Akzeptiere unangenehme und schwierige Gedanken und Gefühle
C   -   Choose / Wähle einen Lebensweg, der von Deinen Werten bestimmt wird
T   -   Take Actions - Führe Handlungen aus, die von Deinen Werten leben.

Wenn Du dazu bereit bist, etwas Neues auszuprobieren, Veränderungen zuzulassen und das Experiment einfach mal zu wagen,
dann können schon kleinste Veränderungen eine große Wirkung haben. Dann kann ein Perspektivwechsel geschehen und Dein Leben
kann sich nachhaltig ausrichten - nach den Dingen, die Dir wirklich wichtig sind.

TRAUMA-SENSITIVES ARBEITEN

„Ich bin nicht das, was mir passiert ist. Ich bin das, was ich entscheide zu werden.“
                                                                                                                                                            
Carl Jung

Beim Trauma-sensitiven Arbeiten gehe ich immer davon aus, dass der Mensch grundsätzlich gesund ist.
Er entwickelt ungewöhnliche Reaktionen auf verrückte Ereignisse.
Diese sind Überlebensstrategien und somit macht jedes Verhalten im spezifischen Kontext wieder Sinn.
Gute Gründe im „Dort & Damals“ bestimmen das Handeln im „Hier & Jetzt“.
Dabei bin ich authentisch, aufmerksam, ernsthaft, geduldig, und feinfühlig. Ich nehme mich zurück und zeige Wertschätzung.
Bei mir heißt es: „Du bist wie Du bist, hier darfst Du so sein, das ist ok.“
Ich bin verlässlich und arbeite professionell mit erprobten Methoden.
Transparenz und klare Kommunikation über die Abläufe geben Dir Orientierung. Ich bin sensibel und achte darauf, wieviel ich Dir zumuten kann.
Deine Reaktionen und Widerstände geben mir den Rahmen vor, in dem ich arbeiten kann.

Traumatisierende Erfahrungen können groß – aber auch ganz klein sein.
Mögliche Auslöser reichen von körperlichen über psychischen Faktoren hin zu sozialen und oft auch gesellschaftlichen Ursachen.
Sie wiegen in der Regel schwer und sind es immer wert, näher betrachtet zu werden.
Dann kann Heilung geschehen und Großes wachsen.


Was ist ein Trauma und wie entstehen Traumafolgestörungen?
Der Begriff Trauma (griech.: Wunde) lässt sich bildhaft als eine "seelische Verletzung" verstehen, zu der es bei einer Überforderung der psychischen Schutzmechanismen durch ein traumatisierendes Erlebnis kommen kann.
Dies können z. B. Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie schwere Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen sein.
Es handelt sich dabei immer um eine besondere Belastung für den Betroffenen.
Bei fast jedem Menschen verursacht dies eine tiefe seelische Erschütterung mit der Folge einer Überforderung des angeborenen biologischen Stresssystems.
Somit wirkt sich ein Trauma nicht nur seelisch, sondern auch körperlich aus.
Erfahrungen können nicht analysiert und abgehakt werden und Spätfolgen können sich ausbilden.

Quelle: Die DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie)

PERSONENZENTRIERTE GESPRÄCHSFÜHRUNG

„Es ist im Leben sehr selten, dass uns jemand zuhört und wirklich versteht, ohne gleich zu urteilen.
                                                  Dies ist eine sehr eindringliche Erfahrung."                                
Carl Rogers

 

Der amerikanischen Psychologe Carl R. Rogers (1902 – 1987) hatte für seine Theorie folgende grundlegenden Überzeugungen ...

01
JEDER MENSCH HAT DAS RECHT AUF
ANDERS- UND EINZIGARTIGKEIT

02
ABSOLUTE UND UNEINGESCHRÄNKTE WERTSCHÄTZUNG
IST DEM MENSCHEN ENTGEGENZUBRINGEN

03
JEDER MENSCH TRÄGT EINEN LÖSUNGSWEG BEREITS IN SICH


Dabei nutzte Rogers ein Beziehungsangebot, das aus folgenden Bausteinen bestand ...

  • Annahme
  • Wärme
  • Einfühlungsbereitschaft
  • Verständnis
  • Echtheit (Kongruenz)

Diese wertschätzende Atmosphäre erlaubt eine optimale Beziehung.
Sie schafft nachweislich bei den Personen einen inneren Prozess, der letztlich zur Lösung führt - ein Prozess, der Menschen stärkt und weiter bringt.
In seiner jahrzehntelangen Arbeit machte Rogers immer wieder die Erfahrung, dass Beurteilungen oder Ratschläge aller Art, kontraproduktiv für die Problemlösung waren.
Nur wenn die Therapeutin sich zurücknahm und dabei wirklich versuchte, das Problem aus den Augen des Hilfesuchenden zu verstehen,
führte dies zu einem positiven Ergebnis. So kann angstfrei und kreativ an der Problematik gearbeitet werden.

Das humanistische Menschenbild sagt aus, dass der Mensch alles zu seiner Heilung Notwendige bereits in sich trägt.
Somit ist er selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu verstehen und eine Lösung für sein Problem zu finden.
Vor allem die Fähigkeit, sein Selbst zu entdecken und damit eine Beziehung aufzubauen, unterscheidet den Menschen von allen anderen Lebewesen.

SYSTEMISCHE THERAPIE

"Wenn wir nicht wissen, welchen Hafen wir ansteuern, ist kein Wind günstig."

                                                                                                                                                                                    Seneca

In der Systemischen Therapie stehen der Mensch und sein System im Mittelpunkt.
Das bedeutet, dass man ihn immer in Zusammenhang mit seiner sozialen Umgebung und den einzelnen Mitgliedern in dieser Umgebung betrachtet.
Durch verschiedene Blickrichtungen werden dann z. B. Lösungen für Probleme im eigenen System gefunden.
Gebräuchliche Techniken sind z. B.

  • zirkuläre Fragen, die auch auf den vermuteten Standpunkt Dritter abzielen
  • Skalierungsfragen zur Verdeutlichung von Unterschieden und Fortschritten
  • Herausarbeiten der positiven Aspekte von problematischen Sachverhalten
  • Reframing (Neu erklärt), um Veränderungen in der Bedeutung oder Interpretation anzuregen
  • paradoxe Intervention für Aha-Effekte und um festgefahrene Automatismen zu verändern

Auch die Aufstellungsarbeit ist ein effektives Mittel, um Perspektivwechsel leichter durchzuführen.
Menschen werden in Aktion gebracht und persönliche innere Erlebenswelten können besser sicht- und greifbar gemacht werden.
Der Veränderungsprozess und schlussendlich ein engagiertes Handeln runden das Ganze ab.
Am Ende steht die Stärkung des Selbstwerts und der Autonomie der einzelnen Person bzw. des einzelnen Mitglieds im System.
Systeme können dadurch auch gefestigt, die Kommunikation verbessert und Beziehungsmuster nachhaltig zum Positiven verändert werden.

E-Mail
Karte